Angst

#1 von Sonnenstrahl , 06.05.2011 10:09

Ängste gehören zum menschlichen Leben.

Grundsätzlich geht es bei der Angst um das Leben können, lebendig sein können. Es gibt also kein angstfreies Leben. Wenn wir Angst allerdings überwinden können, erweitern wir unseren Lebenshorizont, eignen uns verschiedene Verhaltensweisen an und vergrößern unseren Lebensspielraum.
Lassen wir uns von der Angst übermannen, schränken wir uns ein. Wir setzen unserem Lebensspielraum unnötige Grenzen, um so vielleicht Sicherheit zu erlangen. Die Frage stellt sich: Gibt es überhaupt ein Leben, das 100% ig sicher ist? Es gibt Wege, Ängste zu verdrängen, allerdings wirken die sich mit der Zeit negativ aus (lebensverneinende Angst).

Ausmaße der Ängste

sind sehr unterschiedlich.

Herzklopfen, Schweißausbrüche oder mal eine schlaflose Nacht gehören zur Lebensbewältigung. Da das Leben ein fortlaufender Prozess ist und nicht stillsteht, gehören Flexibilität dazu und wir müssen Stellung zu verschiedenen Situationen beziehen.

Gesunde Ängste sind z. B.:

Angst als Alarmsignal:

Prüfungsangst, kann ein Alarmsignal sein, mich hinter meine Bücher zu klemmen, um zu lernen
Existenzangst (Angst ums materielle Überleben)
Angst als Aufforderung selbstgesetzte Grenzen zu überschreiten

Ungesunde Ängste:

Die bedrohliche Stimmung nimmt trotz eingeschränkter Maßnahmen und Vorsichtsmaßnahmen nicht ab, sie nimmt eher zu
Sicherheit nimmt nicht zu
eingeschränktes Wahrnehmungsvermögen, keine Analyse möglich
führt zur Lähmung, zur absoluten Einschränkung der Beweglichkeit



Die Grenzen zwischen der "gesunden" und "ungesunden" Ängste sind fließend. Wenn die Angst das Leben bestimmt, sollte man sich Hilfe holen, in Form eines Gespräches mit dem Partner/Partnerin, mit der Familie. Falls dies nicht helfen sollte, kann man auch das Gespräch mit dem Psychotherapeuten suchen.


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